{"id":199,"date":"2026-05-06T08:11:50","date_gmt":"2026-05-06T06:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.miet24.de\/blog\/?p=199"},"modified":"2026-05-06T08:11:51","modified_gmt":"2026-05-06T06:11:51","slug":"wohnmobil-mieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.miet24.de\/blog\/wohnmobil-mieten\/","title":{"rendered":"Wohnmobil mieten f\u00fcr den Urlaub: Saisonale Preise und \u00dcbergabe"},"content":{"rendered":"<p>Ein neues Wohnmobil mittlerer Klasse kostet im Kauf zwischen 60.000 und 120.000 Euro. Die Tagesmiete liegt zwischen 80 Euro in der Nebensaison und 220 Euro in den Sommerferien. Wer <strong>Wohnmobil mieten<\/strong> statt kaufen w\u00e4hlt, f\u00e4hrt bei j\u00e4hrlich weniger als zehn Wochen Nutzung finanziell deutlich besser. Und die Auswahl in Deutschland ist gro\u00df genug, um f\u00fcr jedes Reiseprofil das passende Fahrzeug zu finden.<\/p>\n<p>Der Markt f\u00fcr Wohnmobil-Vermietung in Deutschland ist seit 2020 stark gewachsen. \u00dcber 4.500 professionelle Vermieter und mehrere tausend private Anbieter teilen sich einen Markt mit j\u00e4hrlich rund 1,2 Millionen Mietvorg\u00e4ngen (Caravaning Industrie Verband, 2024). Die Saison konzentriert sich klar auf Mai bis Oktober, mit der absoluten Spitze in den Schulferien.<\/p>\n<h2>Klassen und Modelle: was wann passt<\/h2>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Klasse<\/th>\n<th>Schlafpl\u00e4tze<\/th>\n<th>Gr\u00f6\u00dfe<\/th>\n<th>Tagesmiete (Hauptsaison)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Campervan \/ Bulli-Ausbau<\/td>\n<td>2-3<\/td>\n<td>5,0-5,5 m<\/td>\n<td>110-160 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kompakt-Wohnmobil<\/td>\n<td>2-4<\/td>\n<td>5,5-6,5 m<\/td>\n<td>140-190 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Teilintegrierter Mittelklasse<\/td>\n<td>4-5<\/td>\n<td>6,5-7,5 m<\/td>\n<td>170-240 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vollintegrierter Familien-Wohnmobil<\/td>\n<td>4-6<\/td>\n<td>7,0-7,5 m<\/td>\n<td>200-290 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Premium-Liner und Alkoven<\/td>\n<td>4-7<\/td>\n<td>7,5-8,5 m<\/td>\n<td>240-380 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die richtige Wahl h\u00e4ngt von Reiseprofil und Reisegruppe ab. Ein Paar auf Roadtrip kommt mit einem Bulli-Ausbau gut zurecht. Eine vierk\u00f6pfige Familie braucht mindestens einen Teilintegrierten mit Alkoven oder \u00e4hnlicher Aufdach-L\u00f6sung f\u00fcr die Kinderbetten.<\/p>\n<h2>Saisonale Preisschwankungen sind extrem<\/h2>\n<p>Bei kaum einem Mietsegment sind die saisonalen Unterschiede so gro\u00df wie bei Wohnmobilen. Vier klare Phasen pr\u00e4gen das Jahr.<\/p>\n<p><strong>Hauptsaison Sommer (Juli und August).<\/strong> Schulferien, Reise-Spitzen, Festivals. Tagespreise oft 60 bis 100 Prozent \u00fcber dem Jahresdurchschnitt. Beliebte Wochen sind sechs bis acht Monate vorher ausgebucht.<\/p>\n<p><strong>Mittelsaison (Mai, Juni, September).<\/strong> Moderate Preise, gute Verf\u00fcgbarkeit. Der Geheimtipp f\u00fcr Reisende mit Flexibilit\u00e4t bei den Reiseterminen. Wetter ist meist noch warm genug f\u00fcr entspanntes Camping.<\/p>\n<p><strong>Schultern (April und Oktober).<\/strong> Niedrige Preise, oft 30 bis 40 Prozent unter Hauptsaison. Wetterabh\u00e4ngig, aber mit warmen Pullovern und Heizung im Wohnmobil gut machbar.<\/p>\n<p><strong>Nebensaison (November bis M\u00e4rz).<\/strong> Niedrigste Preise des Jahres. Manche Vermieter haben Wohnmobile in dieser Zeit gar nicht im Angebot. Wer sich auf Winter-Camping einl\u00e4sst (Skiurlaub, Wellness-Touren), bekommt oft 50 Prozent Rabatt.<\/p>\n<h2>Was die Tagesmiete enth\u00e4lt<\/h2>\n<p>Die Grundleistung deckt f\u00fcnf Positionen ab.<\/p>\n<p><strong>Fahrzeug<\/strong> mit voller Ausstattung der gemieteten Klasse. Bei seri\u00f6sen Vermietern inklusive Geschirr, Bettzeug, Reinigungsausstattung und Erste-Hilfe-Set.<\/p>\n<p><strong>Vollkaskoversicherung<\/strong> mit Selbstbeteiligung zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Eine Reduzierung gegen Aufpreis (15 bis 35 Euro pro Tag) lohnt sich fast immer, weil ein einzelner Felgenkratzer am Wohnmobil schnell vierstellig wird.<\/p>\n<p><strong>Kfz-Steuer<\/strong> ist im Mietpreis enthalten und f\u00fcr den Mieter unsichtbar.<\/p>\n<p><strong>Pannenhilfe<\/strong> rund um die Uhr in ganz Europa. Bei Defekten wird ein Ersatzfahrzeug bereitgestellt oder die Werkstatt-\u00dcberf\u00fchrung organisiert.<\/p>\n<p><strong>Einweisung bei \u00dcbergabe.<\/strong> \u00dcblich 60 bis 90 Minuten. Sie lernen Bedienung der Bordtechnik, Wassersystem, Toiletten-Kassette, Stromanschluss und Sicherheitssysteme kennen. Nicht \u00fcberspringen, auch wenn Sie schon Erfahrung haben.<\/p>\n<h2>Was nicht enthalten ist<\/h2>\n<p>Drei Posten kommen zur Tagesmiete hinzu.<\/p>\n<p><strong>Kraftstoff.<\/strong> Wohnmobile verbrauchen 9 bis 14 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Bei einer 14-t\u00e4gigen Tour mit 2.000 Kilometern rechnen Sie mit 350 bis 500 Euro Kraftstoffkosten.<\/p>\n<p><strong>Stellplatzgeb\u00fchren.<\/strong> Pro \u00dcbernachtung auf Camping- oder Wohnmobilstellpl\u00e4tzen 15 bis 35 Euro. Bei Wildcamping (in Deutschland nur sehr eingeschr\u00e4nkt erlaubt) entf\u00e4llt das, ist aber rechtlich heikel.<\/p>\n<p><strong>Reinigung bei R\u00fcckgabe.<\/strong> Wenn Sie das Fahrzeug nicht selbst gr\u00fcndlich reinigen, kostet die professionelle Reinigung 80 bis 200 Euro. Manche Anbieter bieten Reinigungspauschalen vorab als optionalen Posten.<\/p>\n<h2>\u00dcbergabeprotokoll: besonders wichtig beim Wohnmobil<\/h2>\n<p>Wohnmobile haben mehr Komponenten als normale Mietwagen. Sieben Punkte geh\u00f6ren ins Protokoll.<\/p>\n<p><strong>Kilometerstand und Tankf\u00fcllung<\/strong> wie bei jedem Mietwagen.<\/p>\n<p><strong>Karosserie-Zustand<\/strong> aus allen Perspektiven mit Fotos. Besonders wichtig: Dach, Markise, Auflagen am Aufdach.<\/p>\n<p><strong>Wassertank-F\u00fcllung.<\/strong> Frischwassertank-Stand bei \u00dcbergabe und R\u00fcckgabe. Bei vielen Anbietern Standard &#8220;voll zu voll&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Toiletten-Kassette.<\/strong> Zustand bei \u00dcbergabe und R\u00fcckgabe-Erwartung dokumentieren. Bei R\u00fcckgabe mit voller Kassette droht Reinigungspauschale.<\/p>\n<p><strong>Innenausstattung.<\/strong> Inventarliste durchgehen: Geschirr, T\u00f6pfe, Pfannen, Bettzeug, Kissen, Tisch, St\u00fchle. Sp\u00e4tere Vermisstmeldung ist schwer durchsetzbar.<\/p>\n<p><strong>Bordsysteme<\/strong> testen: Heizung, Boiler, K\u00fchlschrank, Beleuchtung, Wasserh\u00e4hne. Defekte sofort dokumentieren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbergabe der Dokumente.<\/strong> Fahrzeugschein, Versicherungskarte, Bedienungsanleitungen. Die Sammlung sollte vollst\u00e4ndig sein.<\/p>\n<h2>Voraussetzungen und F\u00fchrerscheinfragen<\/h2>\n<p>Drei Punkte sind Standard.<\/p>\n<p><strong>Mindestalter und Fahrerfahrung.<\/strong> Bei Wohnmobilen meist 23 oder 25 Jahre Mindestalter, mindestens drei Jahre F\u00fchrerscheinbesitz. Bei Premium-Modellen oder gro\u00dfen Linerausf\u00fchrungen teils 28 Jahre.<\/p>\n<p><strong>F\u00fchrerscheinklasse.<\/strong> Wohnmobile bis 3,5 Tonnen zul\u00e4ssigem Gesamtgewicht fahren Sie mit Klasse B. Gr\u00f6\u00dfere Wohnmobile (Liner, gro\u00dfe Vollintegrierte) brauchen oft C1, was nicht jeder Standardf\u00fchrerschein einschlie\u00dft. Bei F\u00fchrerscheinen vor 1999 ausgestellt ist C1 oft enthalten, danach nicht mehr automatisch.<\/p>\n<p><strong>Bonit\u00e4t.<\/strong> Kreditkarte f\u00fcr Kaution Pflicht, \u00fcblich 1.000 bis 2.500 Euro Kaution.<\/p>\n<h2>Reise-Logistik im Detail<\/h2>\n<p>Vier organisatorische Aspekte werden bei Erstmietern oft untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><strong>Stellpl\u00e4tze rechtzeitig reservieren.<\/strong> Beliebte Camping- und Wohnmobilpl\u00e4tze sind in der Hauptsaison Wochen vorher ausgebucht. Plattformen wie ADAC Stellplatzf\u00fchrer oder Park4Night helfen bei der Planung.<\/p>\n<p><strong>Stromversorgung verstehen.<\/strong> Wohnmobile haben drei Stromsysteme: 12V-Batterie f\u00fcr Bordtechnik, 230V bei Anschluss an Stroms\u00e4ule, Solarpanels bei modernen Modellen. Eine Einf\u00fchrung dazu geh\u00f6rt in die \u00dcbergabe-Einweisung.<\/p>\n<p><strong>Wasser- und Abwasser-Management.<\/strong> Frischwasser tanken, Grauwasser ablassen, Toiletten-Kassette entleeren. Auf Stellpl\u00e4tzen meist Standard, bei Wildcamping eine Herausforderung.<\/p>\n<p><strong>Rangierf\u00e4higkeit \u00fcben.<\/strong> Vor der ersten gro\u00dfen Reise auf einem leeren Parkplatz mit dem Wohnmobil rangieren. L\u00e4ngen \u00fcber 6 Meter und H\u00f6hen \u00fcber 2,8 Meter erfordern Umgew\u00f6hnung.<\/p>\n<h2>Wohnmobil von privat mieten<\/h2>\n<p>Neben professionellen Vermietern gibt es einen wachsenden Markt f\u00fcr private Wohnmobil-Vermietung \u00fcber Plattformen.<\/p>\n<p><strong>Vorteile.<\/strong> Oft 20 bis 35 Prozent g\u00fcnstiger als bei klassischen Vermietern. Gr\u00f6\u00dfere Modellauswahl mit teils ungew\u00f6hnlichen Ausbauten oder Vintage-Fahrzeugen. Pers\u00f6nlicher Kontakt und individuelle Beratung durch den Eigent\u00fcmer.<\/p>\n<p><strong>Plattformen in Deutschland.<\/strong> PaulCamper und Yescapa sind die gr\u00f6\u00dften Anbieter. Shary, die deutsche P2P-Carsharing-Plattform aus Bonn (Teil des miet24-Netzwerks), erweitert das Angebot zunehmend auch um private Wohnmobile und Campervans. Die Versicherung l\u00e4uft bei Shary \u00fcber die VHV Versicherung, die Buchung per App.<\/p>\n<p><strong>Worauf achten.<\/strong> Bei privater Vermietung ist die Versicherungsabdeckung der wichtigste Punkt. Plattform-Vermittlung mit eigener Versicherung ist sicherer als direkte Anmietung beim Eigent\u00fcmer ohne Plattform-Schutz. \u00dcbergabeprotokoll ist auch hier essenziell.<\/p>\n<p><strong>Vermieter werden.<\/strong> Wer ein eigenes Wohnmobil hat und es nur saisonal nutzt, kann durch Plattform-Vermietung Zusatzeinnahmen erzielen. Bei Shary sind je nach Auslastung mehrere hundert Euro pro Monat m\u00f6glich, ohne dass das eigene Reiseprogramm leidet.<\/p>\n<p>Wer den Vergleich zwischen privater und klassischer Vermietung im Detail pr\u00fcfen m\u00f6chte, findet in unserem <a href=\"\/blog\/auto-von-privat-mieten\">Ratgeber zur Privatvermietung<\/a> die wichtigsten Aspekte.<\/p>\n<h2>Reiserouten: Beispiele f\u00fcr Erstmieter<\/h2>\n<p>Drei Klassiker eignen sich gut f\u00fcr die erste Wohnmobiltour.<\/p>\n<p><strong>Ostsee-Tour<\/strong> entlang der mecklenburgisch-pommerschen K\u00fcste. 7 bis 10 Tage, 600 bis 1.000 Kilometer. Stellpl\u00e4tze gut ausgebaut, Wetter im Sommer angenehm. Ideal f\u00fcr Familien mit Kindern.<\/p>\n<p><strong>Bayern-Alpen-Runde<\/strong> von M\u00fcnchen durch das Berchtesgadener Land, Allg\u00e4u und zur\u00fcck. 7 bis 14 Tage, 700 bis 1.200 Kilometer. Bergstra\u00dfen erfordern Routine im Umgang mit gro\u00dfen Fahrzeugen.<\/p>\n<p><strong>Norwegen-Roadtrip<\/strong> \u00fcber D\u00e4nemark in den S\u00fcden Norwegens. 14 bis 21 Tage, 2.500 bis 4.000 Kilometer. Nicht f\u00fcr Erstmieter, aber f\u00fcr erfahrene Camper das Highlight des Jahres. Fjord-Kulisse, lange Sommertage.<\/p>\n<h2>Versicherung und Schadensfall<\/h2>\n<p>Wichtig zu wissen: Die konkrete Versicherungsabdeckung h\u00e4ngt vom gew\u00e4hlten Anbieter ab. Lesen Sie die Bedingungen vor Vertragsabschluss.<\/p>\n<p>Standard-Vollkasko mit Selbstbeteiligung 1.000 bis 2.500 Euro ist enthalten. Reduzierung auf 250 oder 500 Euro gegen Aufpreis empfohlen. Bei Sch\u00e4den am Wohnaufbau (durch falsche H\u00f6hen-Einsch\u00e4tzung an Schranken, Tunneln) sind die Reparaturkosten oft f\u00fcnfstellig.<\/p>\n<p>Sch\u00e4den am Innenraum (Wassersch\u00e4den durch defekte Tanks, besch\u00e4digte Sanit\u00e4rbereiche) sind ein h\u00e4ufiger Streitpunkt. Bei \u00dcbergabe-Inspektion alle Bordsysteme testen, bei R\u00fcckgabe gemeinsam \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Wer sein Wohnmobil im europ\u00e4ischen Ausland nutzen m\u00f6chte, kl\u00e4rt vorher die L\u00e4nderfreigabe der Versicherung. EU-L\u00e4nder sind meist abgedeckt, Norwegen, Schweiz und Gro\u00dfbritannien teils mit Zusatzgeb\u00fchren.<\/p>\n<h2>Worauf bei der Buchung achten<\/h2>\n<p>Vier Punkte machen den Unterschied zwischen einer entspannten und einer \u00e4rgerlichen Reise.<\/p>\n<p><strong>Anbieter-Bewertungen lesen.<\/strong> Konkrete Erfahrungsberichte zu \u00dcbergabe, Pannenhilfe und Schadensabrechnung. Sterne-Durchschnitt allein sagt wenig.<\/p>\n<p><strong>Stornierungs-Bedingungen.<\/strong> Bei Wohnmobil-Mieten oft strenger als bei Pkw. Stornierungsversicherung gegen Aufpreis kann sich lohnen, besonders bei gr\u00f6\u00dferen Summen.<\/p>\n<p><strong>Kilometerpaket realistisch w\u00e4hlen.<\/strong> Bei einer 14-Tage-Tour rechnen Sie mit mindestens 1.500 bis 2.000 Kilometern. Mehrkilometer kosten 25 bis 40 Cent. Gro\u00dfz\u00fcgiges Paket vorab buchen ist meist g\u00fcnstiger als nachtr\u00e4gliche Abrechnung.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbernahmezeit pr\u00fcfen.<\/strong> Wohnmobile werden oft erst nachmittags \u00fcbergeben, R\u00fcckgabe morgens. Wer einen fr\u00fchen Reiseantritt plant, kl\u00e4rt das vorher mit dem Anbieter.<\/p>\n<p>Wer die Grundlagen aller Mietoptionen f\u00fcr Reisefahrzeuge pr\u00fcfen m\u00f6chte, findet in unserem <a href=\"\/blog\/auto-mieten\">Pillar-Artikel zum Auto-Mieten<\/a> einen Gesamt\u00fcberblick.<\/p>\n<h2>Ausstattung im Detail: was Komfort macht<\/h2>\n<p>Zwischen einem Basismodell und einem voll ausgestatteten Wohnmobil liegen oft 30 bis 50 Euro Tagesmiete Unterschied. Welche Ausstattung sich lohnt, h\u00e4ngt vom Reisetyp ab.<\/p>\n<p><strong>Standheizung.<\/strong> Unverzichtbar bei Reisen au\u00dferhalb der Hochsommer-Monate. Erlaubt komfortables \u00dcbernachten ab 8 Grad Au\u00dfentemperatur abw\u00e4rts. Kostet meist 5 bis 10 Euro Aufpreis pro Tag.<\/p>\n<p><strong>Markise.<\/strong> Schiebbares Sonnen- und Regendach an der Au\u00dfenseite. Verdoppelt den nutzbaren Raum bei gutem Wetter. Standard bei Mittelklasse-Modellen, bei Basismodellen oft Aufpreis-Option.<\/p>\n<p><strong>Solarpanel.<\/strong> L\u00e4dt die Bordbatterie auch ohne Stromanschluss. Bei Wildcamping-Touren oder mehrt\u00e4gigen Stopps ohne Stellplatz wertvoll. Ab Mittelklasse meist serienm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p><strong>Klimaanlage.<\/strong> Im Hochsommer angenehm, vor allem bei Reisen in s\u00fcdliche L\u00e4nder. Bei deutschen Touren von Mai bis September meistens verzichtbar.<\/p>\n<p><strong>Fahrradtr\u00e4ger und Hecktr\u00e4ger.<\/strong> Wenn Sie Fahrr\u00e4der oder Boards mitnehmen wollen, vorab beim Anbieter explizit anfragen. Aufpreis 5 bis 12 Euro pro Tag, sonst muss Material innerhalb des Wohnmobils transportiert werden.<\/p>\n<h2>Verpflegung und Bordk\u00fcche<\/h2>\n<p>Die Bordk\u00fcche ist eines der h\u00e4ufigsten Themen bei Erstmietern. Drei Punkte sind praktisch.<\/p>\n<p><strong>Gasversorgung.<\/strong> Wohnmobile haben Gasflaschen f\u00fcr Herd, Heizung und Boiler. Eine 11-Kilogramm-Flasche reicht je nach Nutzung f\u00fcr eine bis drei Wochen. Bei \u00dcbergabe steht meist eine volle Flasche bereit, eine zweite als Reserve.<\/p>\n<p><strong>K\u00fchlschrank.<\/strong> Drei-Wege-K\u00fchlschr\u00e4nke laufen mit 12V, 230V oder Gas. Bei Stromanschluss ans Stellplatznetz die effizienteste Variante, bei Fahrt automatisch auf 12V umschaltend, bei Stopps auf Gas. Stand der Technik in den letzten 15 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Wasservorrat.<\/strong> Frischwassertank fasst meist 80 bis 150 Liter, reicht f\u00fcr drei bis f\u00fcnf Tage normale Nutzung mit Duschen. Wer auf Stellpl\u00e4tzen mit eigenem Wasseranschluss \u00fcbernachtet, f\u00fchlt sich praktisch nie eingeschr\u00e4nkt im Verbrauch.<\/p>\n<h2>FAQ: H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<p><strong>Was kostet ein Wohnmobil pro Tag?<\/strong><br \/>\nKompakt-Wohnmobile beginnen bei 80 Euro in der Nebensaison, 140 bis 190 Euro in der Hauptsaison. Mittelklasse zwischen 140 und 240 Euro, Familien-Wohnmobile zwischen 200 und 290 Euro. Plus Kraftstoff, Stellplatz und Reinigung.<\/p>\n<p><strong>Welcher F\u00fchrerschein reicht f\u00fcr Wohnmobile?<\/strong><br \/>\nBis 3,5 Tonnen zul\u00e4ssigem Gesamtgewicht reicht Klasse B. Bei gr\u00f6\u00dferen Wohnmobilen brauchen Sie C1, oft nicht in modernen F\u00fchrerscheinen automatisch enthalten. Im Zweifel den Vermieter fragen, welche Klassen f\u00fcr sein konkretes Fahrzeug n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p><strong>Wann sollte ich ein Wohnmobil buchen?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Hauptsaison (Juli\/August) sechs bis neun Monate vorher. Mittelsaison reichen drei bis vier Monate Vorlauf. In der Nebensaison sind oft auch kurzfristige Buchungen m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Lohnt sich Wohnmobil-Miete oder Kauf?<\/strong><br \/>\nBei j\u00e4hrlich weniger als zehn Wochen Reise eindeutig Miete. Ab 12 bis 15 Wochen Jahresnutzung wird Kauf wirtschaftlich, vorausgesetzt Sie haben einen kosteng\u00fcnstigen Stellplatz.<\/p>\n<p><strong>Was passiert bei einem Schaden im Ausland?<\/strong><br \/>\nPannenhilfe der Versicherung l\u00e4uft im EU-Ausland normal. Bei Werkstatt-Reparaturen kann die Abwicklung dauern. Plattformen wie Yescapa oder PaulCamper haben meist gute Auslandserfahrung. Im Zweifel ein Ersatzfahrzeug am Reiseort beziehen.<\/p>\n<p><strong>Wo finde ich auf miet24.de Wohnmobil-Anbieter?<\/strong><br \/>\nAuf miet24.de finden Sie sowohl klassische Wohnmobil-Vermieter als auch private Anbieter \u00fcber Plattformen wie Shary aus dem miet24-Netzwerk. Vergleichen Sie Preise, Versicherungsabdeckung und Standorte direkt.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Wohnmobil mieten<\/strong> ist f\u00fcr nahezu alle Privatreisenden die wirtschaftlich klar bessere Wahl gegen\u00fcber Kauf, sofern die j\u00e4hrliche Nutzung unter zehn Wochen bleibt. Wer Klasse, Saison und Reiseroute realistisch w\u00e4hlt, kommt mit einem \u00fcberschaubaren Budget zu einem stressfreien Camping-Erlebnis. Passende Anbieter finden Sie auf <a href=\"\/mietwagen\/\">miet24.de im Bereich Mietwagen und Wohnmobile<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein neues Wohnmobil mittlerer Klasse kostet im Kauf zwischen 60.000 und 120.000 Euro. 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