{"id":90,"date":"2026-04-25T16:00:37","date_gmt":"2026-04-25T14:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.miet24.de\/blog\/?p=90"},"modified":"2026-04-25T16:00:37","modified_gmt":"2026-04-25T14:00:37","slug":"transporter-mieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.miet24.de\/blog\/transporter-mieten\/","title":{"rendered":"Transporter mieten: Sprinter, Kastenwagen und Umzugswagen im Vergleich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Transporter mieten<\/strong> lohnt sich immer dann, wenn ein Kofferraum nicht reicht und ein Lkw zu viel w\u00e4re. Ob Umzug, Sperrgut-Abholung oder Baustellenlogistik, der richtige Transporter spart gegen\u00fcber mehreren Pkw-Fahrten viel Zeit und Geld. Wir haben die vier \u00fcblichen Klassen verglichen: Kastenwagen, Hochdachkombi, Sprinter und Pritschenwagen.<\/p>\n<p>Der deutsche Markt f\u00fcr Kurzzeit-Vermietung von Nutzfahrzeugen w\u00e4chst seit Jahren stabil (Bundesverband G\u00fcterkraftverkehr Logistik und Entsorgung, 2024), vor allem getrieben von privaten Umz\u00fcgen und DIY-Baumarkt-Transporten. F\u00fcr Einzeleins\u00e4tze ab einem Tag gibt es ein dichtes Anbieternetz.<\/p>\n<h2>Die vier Transporter-Klassen im direkten Vergleich<\/h2>\n<p>Die Unterschiede zwischen den Klassen sind gr\u00f6\u00dfer, als ein Laienblick vermuten l\u00e4sst. Ladevolumen, maximale Nutzlast, F\u00fchrerscheinanforderung und Tagesmiete unterscheiden sich jeweils deutlich.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Klasse<\/th>\n<th>Ladevolumen<\/th>\n<th>Nutzlast<\/th>\n<th>F\u00fchrerschein<\/th>\n<th>Tagesmiete<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hochdachkombi (z.B. Caddy)<\/td>\n<td>3-4 m\u00b3<\/td>\n<td>600-800 kg<\/td>\n<td>B<\/td>\n<td>45-70 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kleiner Kastenwagen (Caddy Maxi, Kangoo)<\/td>\n<td>4-5 m\u00b3<\/td>\n<td>700-900 kg<\/td>\n<td>B<\/td>\n<td>55-85 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mittlerer Kastenwagen (Transporter T6)<\/td>\n<td>6-9 m\u00b3<\/td>\n<td>1000-1300 kg<\/td>\n<td>B<\/td>\n<td>75-110 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gro\u00dfer Kastenwagen (Sprinter kurz)<\/td>\n<td>8-11 m\u00b3<\/td>\n<td>1000-1500 kg<\/td>\n<td>B (3,5t)<\/td>\n<td>95-140 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Hochraum-Sprinter lang<\/td>\n<td>14-17 m\u00b3<\/td>\n<td>1000-1500 kg<\/td>\n<td>B (3,5t) oder C1<\/td>\n<td>120-170 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pritsche mit Plane (Sprinter)<\/td>\n<td>offene Ladefl\u00e4che<\/td>\n<td>1200-1800 kg<\/td>\n<td>B (3,5t) oder C1<\/td>\n<td>110-160 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Faustregel f\u00fcr die Fahrzeugwahl: Wenn Sie sich zwischen zwei Gr\u00f6\u00dfen nicht entscheiden k\u00f6nnen, die gr\u00f6\u00dfere w\u00e4hlen. Zweifahrten sind immer teurer als die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Klasse, und die Handling-Unterschiede zwischen einem Caddy und einem Sprinter kurz sind bei normalem Fahrverhalten \u00fcberschaubar.<\/p>\n<h2>Hochdachkombi und kleiner Kastenwagen: f\u00fcr Stadtumz\u00fcge<\/h2>\n<p>Ein Hochdachkombi wie der VW Caddy ist das Einstiegsfahrzeug. Etwa 3 bis 4 Kubikmeter Ladevolumen reichen f\u00fcr eine 1-Zimmer-Wohnung mit M\u00f6belaufbau oder f\u00fcr mittelgro\u00dfe Baumarkt-K\u00e4ufe wie K\u00fcchenfronten und Bodenbel\u00e4ge.<\/p>\n<p>Vorteil: Fahrverhalten wie ein normaler Pkw, Parkh\u00e4user zug\u00e4nglich, niedrige Tagesmiete. Mit 45 bis 70 Euro pro Tag ist das oft sogar g\u00fcnstiger als zwei Pkw-Fahrten plus Benzin.<\/p>\n<p>Nachteil: Begrenztes Ladevolumen. Ein Sofa der L-Klasse passt meist nicht mehr ganz hinein. F\u00fcr Umz\u00fcge ab zwei Zimmern wird es knapp.<\/p>\n<p>Der kleine Kastenwagen (Caddy Maxi, Renault Kangoo Maxi) erweitert das Konzept um rund einen Kubikmeter und 100 bis 200 Kilogramm Nutzlast. In der Praxis macht das den Unterschied zwischen &#8220;reicht nicht&#8221; und &#8220;passt gerade so rein&#8221;.<\/p>\n<h2>Mittlere Kastenwagen: der Umzugsklassiker<\/h2>\n<p>Der VW T6, Ford Transit Custom oder Mercedes Vito ist das meistgemietete Fahrzeug f\u00fcr Wohnungsumz\u00fcge zwischen zwei und vier Zimmern. Mit 6 bis 9 Kubikmeter Laderaum und rund 1.000 Kilogramm Nutzlast transportiert er die M\u00f6bel einer vierk\u00f6pfigen Familie in zwei Etappen.<\/p>\n<p>Besonderheiten in dieser Klasse: Fast alle Modelle bieten eine Trennwand zwischen Laderaum und Fahrgastraum. Einige haben eine Hebeb\u00fchne f\u00fcr schwere Einzelgegenst\u00e4nde (150 bis 300 Euro Aufpreis pro Tag). Wer einen schweren K\u00fcchenblock oder eine Waschmaschine transportieren will, sollte die Hebeb\u00fchne explizit anfragen.<\/p>\n<p>In der Praxis sieht das so aus: Ein Umzug mit 80 Quadratmetern Wohnfl\u00e4che und Standard-M\u00f6blierung dauert mit einem mittleren Kastenwagen und zwei Helfern etwa f\u00fcnf bis sieben Stunden. Zwei Fahrten sind die Regel, eine Fahrt ist bei sparsam eingerichteten Wohnungen m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Sprinter und Hochraum-Kastenwagen: f\u00fcr komplette Umz\u00fcge<\/h2>\n<p>Der Mercedes Sprinter oder VW Crafter in der Hochraum-Langvariante ist das gr\u00f6\u00dfte Fahrzeug, das noch ohne Lkw-F\u00fchrerschein bewegt werden darf. 14 bis 17 Kubikmeter Laderaum reichen f\u00fcr einen kompletten 4-Zimmer-Wohnungsumzug in einer Fahrt.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen: Das zul\u00e4ssige Gesamtgewicht liegt bei 3,5 Tonnen. Sprinter dieser Klasse wiegen leer rund 2.200 bis 2.400 Kilogramm. Die tats\u00e4chliche Nutzlast liegt damit oft nur bei 1.000 bis 1.300 Kilogramm, trotz gr\u00f6\u00dferem Ladevolumen. Eine Waschmaschine, ein K\u00fchlschrank, ein schwerer Holztisch und ein Sofa k\u00f6nnen zusammen bereits die Nutzlast aussch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fahrzeuge \u00fcber 3,5 Tonnen (etwa 7,5-Tonner-Umzugs-Lkws mit Hebeb\u00fchne und Koffer) ist der F\u00fchrerschein Klasse C1 oder C erforderlich. Seit 1999 wird der alte Klasse-3-Schein nicht mehr ausgegeben, wer neuer Fahrer ist, braucht einen Zusatzerwerb.<\/p>\n<h2>Pritschenwagen: f\u00fcr sperrige oder schmutzige Ladung<\/h2>\n<p>Pritschenwagen mit Plane sind die richtige Wahl f\u00fcr Eins\u00e4tze, die in einem geschlossenen Kastenwagen unpraktisch w\u00e4ren. Typische Beispiele: Baumaterial (Steine, Holzbalken, Sand), Garten-Abholung (Erde, Pflanzen, Gartenm\u00f6bel), Sperrm\u00fcll oder gr\u00f6\u00dfere Hobby-Projekte.<\/p>\n<p>Vorteil: Die Ladefl\u00e4che ist von oben zug\u00e4nglich. Sch\u00fcttgut kann direkt mit der Sackkarre gekippt werden. Sperrige Gegenst\u00e4nde wie Holzlatten ragen problemlos \u00fcber die Ladefl\u00e4che hinaus (innerhalb der gesetzlichen Grenzen).<\/p>\n<p>Nachteil: Regen bedeutet Aufwand. Die Plane muss vor jeder Fahrt korrekt verschn\u00fcrt werden, und bei starkem Wind flattert sie. F\u00fcr feuchtigkeitsempfindliche Ladung (M\u00f6bel, Elektroger\u00e4te, Kartons) ist der Pritschenwagen nicht die erste Wahl.<\/p>\n<h2>Die echten Kosten: was zur Tagesmiete dazu kommt<\/h2>\n<p>\u00c4hnlich wie beim normalen Mietwagen sind die Tagesmieten bei Transportern nur der Einstieg. Drei Positionen werden regelm\u00e4\u00dfig untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><strong>Kilometerpaket.<\/strong> Bei Transportern sind Inklusivkilometer deutlich knapper bemessen als bei Pkw. \u00dcblich sind 100 bis 200 Kilometer pro Tag. Jeder Mehrkilometer kostet 25 bis 45 Cent. Ein Umzug von M\u00fcnchen nach Hamburg kann schnell 200 bis 300 Euro Kilometerkosten draufschlagen. Kilometerfrei-Tarife sind bei einigen Anbietern verf\u00fcgbar, lohnen sich aber nur bei Strecken \u00fcber 300 Kilometer Hin- und R\u00fccktour.<\/p>\n<p><strong>Versicherungs-Upgrade.<\/strong> Die Standardvollkasko hat oft 1.500 bis 3.000 Euro Selbstbeteiligung. Bei Transportern ist das problematischer als bei Pkw, weil Rangiersch\u00e4den im st\u00e4dtischen Umfeld h\u00e4ufiger sind. Die Reduzierung auf 500 oder 1.000 Euro kostet 15 bis 30 Euro pro Tag und lohnt fast immer.<\/p>\n<p><strong>Zweiter Fahrer und Erweitertes Nutzerkonzept.<\/strong> Bei Umz\u00fcgen mit Helfern ist ein zweiter Fahrer sinnvoll, damit nicht eine Person st\u00e4ndig hinter dem Steuer sitzt. Zusatzkosten: 10 bis 20 Euro pro Tag.<\/p>\n<p>Wer zwischen den Preismodellen der Anbieter sauber vergleichen m\u00f6chte, findet in unserem <a href=\"\/blog\/mietwagen-preisvergleich\">Mietwagen-Preisvergleich-Ratgeber<\/a> die zehn wichtigsten Zusatzposten im Detail.<\/p>\n<h2>Einmalige Anmietung oder Langzeitmiete<\/h2>\n<p>F\u00fcr Einzelprojekte wie einen Umzug ist die klassische Tagesmiete das Modell der Wahl. Aber es gibt zwei Situationen, in denen Langzeitmiete wirtschaftlicher wird.<\/p>\n<p><strong>Wochenendprojekte \u00fcber mehrere Wochen.<\/strong> Wenn Sie ein Haus ausbauen und jedes Wochenende Baumaterial transportieren, lohnt sich eine Wochen- oder Monatsmiete. Die Tagespreise fallen um 30 bis 50 Prozent, wenn Sie \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume buchen.<\/p>\n<p><strong>Gewerbliche Nutzung mit schwankendem Bedarf.<\/strong> Gr\u00fcnder, Handwerker oder H\u00e4ndler mit unklarem Fahrzeugbedarf sind mit Langzeitmiete oft besser bedient als mit Leasing. Einstiegs-Vertragslaufzeiten von drei bis sechs Monaten, All-inclusive-Rate mit Versicherung und Wartung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Gewerbekunden mit festem Bedarf und l\u00e4ngerer Planung ist Leasing meist g\u00fcnstiger. Der entscheidende Punkt dabei: Steuerlich werden Mietkosten und Leasingraten unterschiedlich behandelt. Fragen Sie Ihren Steuerberater, bevor Sie entscheiden.<\/p>\n<p>Wer die Unterschiede zwischen Langzeitmiete und Leasing im Detail pr\u00fcfen m\u00f6chte, findet <a href=\"\/blog\/langzeitmiete-vs-leasing\">in unserem Vergleich beider Modelle<\/a> die pr\u00e4zisen Kostenunterschiede und typischen Einsatzszenarien.<\/p>\n<h2>Regionale Preisunterschiede und Verf\u00fcgbarkeit<\/h2>\n<p>Die Preise f\u00fcr Transporter schwanken deutlich zwischen deutschen Regionen und Jahreszeiten.<\/p>\n<p><strong>Umzugssaison<\/strong> liegt traditionell zwischen M\u00e4rz und Oktober, mit Spitzen am Monatsanfang und -ende. In diesen Zeiten sind Transporter in Ballungsr\u00e4umen oft zwei bis vier Wochen im Voraus ausgebucht. Tagespreise steigen um 20 bis 40 Prozent gegen\u00fcber der Nebensaison.<\/p>\n<p><strong>L\u00e4ndliche Regionen<\/strong> haben oft weniger Wettbewerb, daf\u00fcr auch stabilere Preise. Ein Sprinter in einer Kleinstadt kostet in der Hauptsaison meist nicht mehr als in der Nebensaison, weil das Nachfragehoch fehlt.<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfst\u00e4dte<\/strong> haben die gr\u00f6\u00dfte Auswahl, aber auch die engsten R\u00fcckgabefenster. Berlin, M\u00fcnchen und Hamburg haben oft mehrere Anbieter pro Stadtteil. Die Konkurrenz dr\u00fcckt Preise, engere \u00d6ffnungszeiten k\u00f6nnen bei sp\u00e4ten R\u00fcckgaben teuer werden.<\/p>\n<p>Wer flexibel planen kann, bucht unter der Woche statt am Wochenende. Der Preisunterschied liegt bei 15 bis 25 Prozent. Und ein Donnerstags-Umzug mit frei genommenem Tag ist oft entspannter als der Sonntags-Marathon.<\/p>\n<h2>Typische Fehler bei der Buchung<\/h2>\n<p>Vier Fallstricke sehen wir bei Einsteigern immer wieder.<\/p>\n<p><strong>Fehler 1: Zu kleines Fahrzeug buchen.<\/strong> Die Tagespreisdifferenz zwischen Kastenwagen und Sprinter ist kleiner als die Zeit- und Kraftstoffkosten einer zweiten Fahrt. Buchen Sie lieber die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Klasse, wenn Zweifel bestehen.<\/p>\n<p><strong>Fehler 2: F\u00fchrerscheinklasse vergessen.<\/strong> Ein 7,5-Tonner mit Hebeb\u00fchne klingt verlockend, braucht aber Klasse C1. Wenn Ihr F\u00fchrerschein nach 1999 ausgestellt wurde, pr\u00fcfen Sie die Klasseneintr\u00e4ge. Fehlt C1, reicht nur bis 3,5 Tonnen.<\/p>\n<p><strong>Fehler 3: Zu enge R\u00fcckgabefenster.<\/strong> Samstag-Miete bis 18 Uhr mit sp\u00e4tem Umzug kann zu Stress f\u00fchren. Bei Anbietern mit R\u00fcckgabebox kostet das oft zus\u00e4tzlich 50 bis 100 Euro, bei solchen ohne Box droht eine Extrageb\u00fchr f\u00fcr den versp\u00e4teten Miettag.<\/p>\n<p><strong>Fehler 4: Kraftstoffregelung ignorieren.<\/strong> Sprinter und gro\u00dfe Kastenwagen haben oft 75- bis 100-Liter-Tanks. Bei R\u00fcckgabe mit Voll-zu-Voll-Regel sind das 100 bis 140 Euro Tankkosten. Berechnen Sie das im Vorfeld ein, nicht hinterher.<\/p>\n<h2>Beladung und Ladungssicherung<\/h2>\n<p>Die richtige Beladung ist ein untersch\u00e4tzter Faktor f\u00fcr sicheres Fahrverhalten und rechtliche Absicherung.<\/p>\n<p><strong>Schwere Gegenst\u00e4nde nach unten.<\/strong> Klingt selbstverst\u00e4ndlich, wird aber regelm\u00e4\u00dfig \u00fcbersehen. Ein schwerer K\u00fchlschrank oben auf einer Sofa-Ladung ist ein Risiko bei jeder Bremsung.<\/p>\n<p><strong>Ladung direkt hinter der Trennwand<\/strong> beginnt, nicht erst mitten im Laderaum. Verschiebt sich die Last nach vorne, verringert sich die Gefahr ausgel\u00f6ster Sicherheitssysteme.<\/p>\n<p><strong>Spanngurte statt Seile.<\/strong> Die meisten Anbieter stellen Spanngurte kostenlos zur Verf\u00fcgung. Seile rei\u00dfen schneller, l\u00f6sen sich leichter und halten nicht genau die vorgegebene Spannkraft. Wer ohne Sicherung l\u00e4dt, riskiert bei einer Polizeikontrolle ein Bu\u00dfgeld von 35 bis 75 Euro, bei Unfall die volle Haftung.<\/p>\n<p>Konkret hei\u00dft das: Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit vor Fahrtantritt, um die Ladung korrekt zu sichern. Das kostet weniger Zeit als jede Schadensabwicklung am Ende.<\/p>\n<h2>Elektro-Transporter: neue Option mit Besonderheiten<\/h2>\n<p>Seit 2023 bieten gro\u00dfe Vermieter zunehmend Elektro-Transporter an, vor allem f\u00fcr innerst\u00e4dtische Eins\u00e4tze. Modelle wie der Ford E-Transit Custom oder Mercedes eSprinter sind in gleicher Gr\u00f6\u00dfenklasse wie ihre Diesel-Pendants verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Die Tagespreise liegen aktuell 10 bis 20 Prozent \u00fcber der Diesel-Variante, was durch entfallende Kraftstoffkosten f\u00fcr kurze Strecken oft wieder ausgeglichen wird. F\u00fcr lange \u00dcberlandstrecken bleibt der Diesel allerdings im Vorteil, weil Ladestopps die Mietdauer verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Praktischer Punkt: Innerst\u00e4dtische Umweltzonen verlangen zunehmend emissionsfreie Fahrzeuge f\u00fcr Lieferverkehr. Wer in einer Stadt mit Einschr\u00e4nkungen unterwegs ist, sollte die Zonenregeln vor Fahrtantritt pr\u00fcfen. Ein Diesel-Sprinter ohne gr\u00fcne Plakette darf in vielen deutschen Innenst\u00e4dten nicht mehr einfahren.<\/p>\n<p>Die Reichweite moderner E-Transporter liegt bei beladenem Betrieb zwischen 150 und 250 Kilometern. F\u00fcr einen Umzug innerhalb einer Stadt mehr als ausreichend, f\u00fcr einen Umzug \u00fcber 300 Kilometer unpraktisch.<\/p>\n<h2>FAQ: H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<p><strong>Welchen F\u00fchrerschein brauche ich f\u00fcr einen Sprinter?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Sprinter bis 3,5 Tonnen zul\u00e4ssigem Gesamtgewicht reicht der F\u00fchrerschein Klasse B. F\u00fcr Fahrzeuge \u00fcber 3,5 Tonnen (zum Beispiel 7,5-Tonner-Umzugs-Lkw) brauchen Sie mindestens die Klasse C1. Alte Klasse-3-F\u00fchrerscheine (bis 1999 ausgestellt) gelten oft automatisch f\u00fcr schwerere Fahrzeuge.<\/p>\n<p><strong>Was kostet ein Transporter f\u00fcr ein Wochenende?<\/strong><br \/>\nEin mittlerer Kastenwagen (VW T6) kostet als Wochenendpauschale zwischen 180 und 280 Euro inklusive Versicherung und 300 Freikilometern. Ein Sprinter landet bei 250 bis 380 Euro f\u00fcr ein Wochenende. Plus Kraftstoff und eventuelle Mehrkilometer.<\/p>\n<p><strong>Kann ich einen Transporter ohne Kreditkarte mieten?<\/strong><br \/>\nBei einigen regionalen Anbietern reicht eine EC-Karte plus erh\u00f6hte Kaution (oft 500 bis 1.000 Euro). Bei bundesweiten Ketten ist die Kreditkarte fast immer verpflichtend. Bei Miete ohne Kreditkarte kl\u00e4ren Sie die Konditionen telefonisch vor Buchung.<\/p>\n<p><strong>Was kostet ein Umzug mit Mietwagen im Vergleich zum Umzugsunternehmen?<\/strong><br \/>\nEigenorganisation mit gemietetem Transporter und privaten Helfern kostet f\u00fcr eine 3-Zimmer-Wohnung innerhalb einer Stadt etwa 150 bis 400 Euro. Ein Umzugsunternehmen kostet 800 bis 1.800 Euro. Bei gro\u00dfen Umz\u00fcgen oder empfindlichen M\u00f6beln lohnt der Aufpreis f\u00fcr das Unternehmen oft.<\/p>\n<p><strong>Darf ich mit einem Mieter-Transporter ins Ausland fahren?<\/strong><br \/>\nInnerhalb der EU meist ja, oft mit kleinen Einschr\u00e4nkungen bei Einwegmiete. In Nicht-EU-L\u00e4nder (Schweiz, T\u00fcrkei, Balkan) brauchen Sie explizite Genehmigung des Anbieters, oft Zusatzversicherung. Das vor der Fahrt kl\u00e4ren, nicht erst an der Grenze.<\/p>\n<p><strong>Wo finde ich Transporter-Anbieter auf miet24.de?<\/strong><br \/>\nAuf miet24.de sind Transporter-Vermieter nach Region und Fahrzeugklasse filterbar. Die konkreten Tarife verhandeln Sie direkt mit dem jeweiligen Anbieter. miet24 dient als \u00dcbersichtsplattform f\u00fcr lokale und \u00fcberregionale Transporter-Vermietung in Deutschland.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Transporter mieten<\/strong> ist f\u00fcr fast jede einmalige oder projektbezogene Transportaufgabe die wirtschaftlichste L\u00f6sung zwischen Pkw und Umzugs-Lkw. Wer die passende Gr\u00f6\u00dfe w\u00e4hlt, auf Zusatzposten wie Versicherungs-Upgrade und Kilometerpaket achtet und die F\u00fchrerscheinklasse vorher pr\u00fcft, kommt stressfrei durch den Einsatz. Passende Fahrzeuge finden Sie auf <a href=\"\/mietwagen\/\">miet24.de im Bereich Mietwagen und Transporter<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Transporter mieten lohnt sich immer dann, wenn ein Kofferraum nicht reicht und ein Lkw zu viel w\u00e4re. Ob Umzug, Sperrgut-Abholung oder Baustellenlogistik, der richtige Transporter spart gegen\u00fcber mehreren Pkw-Fahrten viel Zeit und Geld. Wir haben die vier \u00fcblichen Klassen verglichen: Kastenwagen, Hochdachkombi, Sprinter und Pritschenwagen. 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